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Gebührenermittlung für Kleinanlieferer

Der Gesetzgeber hat verfügt, dass eine Abrechnung in Euro pro Gewichtseinheit erst ab einem Gewicht erfolgen darf, dass über der Mindestlast liegt, damit eine Benachteiligung der Anlieferer durch Messfehler im unteren Bereich der Waage ausgeschlossen ist.

Die Mindestlast von Waagen begründet sich grundsätzlich aus der Waagenrichtlinie (DIN EN 45501). Für nichtselbsttätige Waagen der Klasse 3 beträgt sie 20 Eichwerte (e). Da für „minderwertige Güter“, wie auch Abfälle, Waagen der Genauigkeitsstufe 4 zulässig sind (Mindestlast in diesem Fall 10 e), hat sich die sächsische Eichbehörde dazu entschlossen, dass sich aus der Verwendung einer höherwertigen Waage für den Anwender kein Nachteil ergeben soll.

Mit Schreiben vom 21.04.2016 hat der Staatsbetrieb für Mess- und Eichwesen dem Antrag auf Herabsetzung der Mindestlast auf 100 kg zugestimmt.

Deshalb werden ab 01.06.2016 alle Anlieferungen bis zu einem Mindestgewicht von 100 kg pauschal abgerechnet. Es ergeben sich folgende Pauschalen pro Abfallart:

Die zu entrichtende Gebühr wird mit Übergabe des Abfalls an den AWVC fällig und ist bar oder per EC-KArte zu entrichten, außer in festgelegten Ausnahmen gemäß  §3 (2) Abfallgebührensatzung:

8. Satzung vom 29.05.2020 zur Änderung der Gebührensatzung
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